von Josef Wiesauer

 

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Die Revolution in der Kreuzbandoperation heißt Arthroskopie“ war eine Schlagzeile im ersten SPIRIT. In der Heilgymnastik trat gerade eine neue ganzheitliche Behandlungsmethode auf den Plan, die Osteopathie. Der 800 m Weltmeister von 1991, Billy Konchellah, erklärte bei seinem Trainingsaufenthalt in der Sporttherapie Wels seine Trainingsphilosophie „Listen to your body“ in der ersten Ausgabe 1992. Anti Aging ist ein Denkfehler, denn es versteht Altern als Krankheit. Erfolgreich Altern ist die Antwort im Juni 2003. „Als Pathologe ist man gewöhnt, dass sich keiner bedankt“, gewährt Prof. Hans Bankl im Juni 2004 eine Einblick in seine Seele. „Stiegen steigen ist (auch) keine Lösung“, in der Ausgabe 1/2012 zeigt auf, dass unser größtes Lifestyleproblem, der Bewegungsmangel, noch weit entfernt von einer Lösung ist.   
Das Durchstöbern des SPIRIT-Archivs ist eine Reise durch zwei Jahrzehnte moderner Medizin, aktueller Trainingslehre und Therapie, sowie eine Kultur­geschichte des Gesundheitswesens dieser Zeit. Das Schöne daran, wir würden heute alles wieder so schreiben, oder besser gesagt unterschreiben. Trends kamen und gingen, die Identität des SPIRIT blieb. Der ­SPIRIT wurde Zeitzeuge eines enormen medi­zinischen Fortschritts und tiefgreifender Verän­derungen im Gesundheitswesen. Diese zeigten sich Anfang der 90er Jahre am Horizont.
Mit dem Entstehen der ersten Wahlarzteinrichtungen ging eine neue Denkweise einher, geprägt von drei Megatrends:

Kundenorientierung: aus der Sozialleistung wurde eine Dienstleistung, das Verhältnis Arzt – ­Patient erfährt eine neue Definition.
Spezialisierung: Befeuert von der minimalinvasiven Chirurgie löst der Spezialist den Generalisten ab.
Primärprävention: Die Betonung liegt dabei auf primär. Die einzig sinnvolle, weil gesund und volkswirtschaftlich richtig, ist die tägliche Aktualisierung der Gesundheit in Eigenverantwortung (Stichwort Lifestyle).

Der SPIRIT inspiriert:

Von der Kultur bis zur Medizin

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Wir empfanden damals: Dieser Geist ist geil, und entschlossen uns im Sommer 1992, eine Zeitschrift ins Leben zu rufen, die diese Entwicklung kommuniziert. Programm und Aufgabenstellung ergaben sich aus diesem „Esprit“ von selbst.

Fachinformation am letzten Stand der Wissenschaft, für den Laien verständlich aufbereitet. Genau das stellte der damalige Bundesminister Fahrnleitner bei der Verleihung des Zeitschriftenpreises 1997 heraus.
Qualität hat ihren Preis, so auch in der Medizin. Vice versa sollte der Kunde darauf achten, für sein Geld eine angemessene Mehrleistung zu bekommen. Bei der Orientierung in Preis und Qualität vertrauen unsere Leser dem SPIRIT.
Eigenverantwortung – Jeder ist für seine Gesundheit selbst verantwortlich, indem er einen Lifestyle wählt, der Gesundheit und Wohlbefinden fördert.
„Die Wahrheit kann man nur mit List verbreiten!“  – Bert Brecht
Im Bewusstsein, dass Gesundheit den Gesunden nur dann interessiert, wenn er dadurch einen Mehrwert lukriert, der sich in gesteigerter Lebensqualität ausdrückt, war uns von Anfang an klar, dass wir die Information attraktiv verpacken müssen, um unsere Botschaften an den Leser zu bringen. Attraktive Alltagsthemen machen den SPIRIT zum Magazin für Gesundheit und Genuss.
trauner1     „Vorsorge forcieren heißt nicht nur die Verlagerung von Budgetmitteln, sondern es braucht vor allem Mehrverantwortung für die eigene Gesundheit. Genau das ist die Botschaft des SPIRIT“.

Komm. Rat Dr. Rudolf Trauner, Präsident der OÖ. Wirtschaftskammer


 

 

bilderrahmen_20jahre_spiritjova   „Wissenschaftlich fundierte Fachinformation in ­
attraktiver Aufmachung und das Service weit über das Inserat hinaus, machen den SPIRIT für uns seit mehr als einem Jahrzehnt zu einem verlässlichen Werbepartner“.

 

Mag. Aleks Jovanovic, Business Unit Manager OTC, Kwizda Pharma GmbH


 

 

rahmen20jahre_frei-fraisli  „Ich glaube, dass der Spirit den richtigen Geist trifft, für alle, die sich für Sport und Gesundheit interessieren“.

 

Georg Fraisl, Sportchef Tiroler Kronenzeitung


 

 

fritz-hutter_bilderrahmen_20jahre_spirit „20 wird er, der Spirit! In Menschenjahren ein gut aussehender Jüngling, als Sport affines Magazin ein Athlet im allerbesten Alter: Jung genug, um Trends zu erkennen und ausreichend routiniert,  um nicht gleich auf jeden davon reinzufallen. Mir taugt, dass der Spirit lieber kreiert statt kopiert und dass er  so sein darf, wie sein ErfinderSepp Wiesauer: humorvoll, energiegeladen, ­polarisierend. Und ja, g’scheit sind sie auch, die ­beiden. Viel Erfolg für die nächsten zwei Dekaden!“

 

Fritz Hutter, Chefredakteur SPORTMAGAZIN


 

 

zpfl4  „Nicht nur informativ, sondern auch kreativ, ­inspirierend und vor allem geistreich: Der „Spirit“ überrascht mich  immer wieder mit gedanklichen Einwürfen vom Seitenout. Danke und herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum“.

 

Christoph Zöpfl, Ressortleiter Sport Oberösterreichische Nachrichten


 

 

herrmann1  „So wie die Sporttherapie Wels und Linz viel Spirit verleiht, so wirkt der jugendlich-frische 20-jährige “Spirit” als Belebensmittel für Körper, Geist und Seele“.

 

Klaus Herrmann, Chefredakteur OÖ Krone


 

 

 

DIE SPIRIT- TIMELINE

 

scan4 1992    1993 1993    1994 1994

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1998 1998     1999 1999     2000 2000

2001 2001     2002 2002     2003 2003

2004 2004     2005 2005    2006 2006

2007 2007     2008 2008     2009 2009

2010 2010     spirit_03-11_01 2011     spirit_02-12_01_cover 2012