Es muss nicht immer ein Antibiotikum sein! ­

Text Mag. Bernhard Lotz

SanFerin

Die bakterielle Resistenz gegen Antibiotika ist heute eine große Bedrohung für die öffentliche Gesundheit, deshalb empfehlen Fachleute und Medizinische Gesellschaften sparsamer mit Antibiotika umzugehen.

Seit mehr als 80 Jahren sind Antibiotika das Rückgrat der Medizin gegen bakterielle Infektionen. Starben vor der Entdeckung von Antibiotika noch Menschen an banalen Infekten, können diese Medikamente Jahr für Jahr Millionen Menschenleben retten. Aber bestimmte Keime, die früher mit Antibiotika effektiv behandelt werden konnten, sind heute resistent gegen diese Mittel, es können daher Erkrankungen mit derart hochresistenten Keimen nur mehr schwer behandelt werden.

Der Grund für diese Entwicklung ist neben dem intensiven Einsatz antibiotisch wirkender Substanzen in der Tierzucht zur Lebensmittelproduktion der zu häufige, nicht notwendige Einsatz von Antibiotika bei leichten Infektionen. Die bakterielle Resistenz gegen Antibiotika ist heute eine große Bedrohung für die öffentliche Gesundheit, deshalb empfehlen Fachleute und Medizinische Gesellschaften sparsamer mit Antibiotika umzugehen und nur dann einzusetzen, wenn es angezeigt ist. Vor allem der oft unangebrachte Einsatz von Antibiotika bei viralen Infekten, wie Erkältungskrankheiten, sollte vermieden werden, hier helfen körperliche Schonung, vermehrte Flüssigkeitsaufnahme, Schleimlöser, Hustenstiller, abschwellende Nasentropfen und Schmerzmittel. Antibiotika sind hier nicht angezeigt.

Aus diesem Grund sind Produkte interessant, welche Bakterien und Viren bekämpfen können, aber nicht zu den klassischen Antibiotika zählen und auch nicht deren negative Eigenschaften besitzen, wie die Ausbildung resistenter Bak­terienstämme, Zerstörung der Darmflora mit Durchfällen, Hautausschlägen und vermehrtes Auftreten von Pilzinfektionen.

Neu am Markt ist ein Präparat, welches aus natürlichen Substanzen zusammengesetzt ist, gegen eine Vielzahl von Bakterien und Viren wirkt (was Antibiotika nicht können) und keine negativen Auswirkungen auf die Darmflora hat. SanFerin® Tabletten enthalten Lactoferrin, ein Eiweiß, welches auch in relativ hoher Konzentration in der Muttermilch vorkommt und den Säugling vor Infektionen schützt. Lactoferrin ist ein Bestandteil der ersten Verteidigungslinie gegen Keime an vielen Eintrittspforten des Körpers. Es ist in den meisten, wenn nicht allen Körperflüssigkeiten einschließlich Blut, Urin, Schweiß, Tränen, Speichel, Magensaft, Darmsekret, Vaginalsekret und Nasensekret vorhanden, aber auch in vielen Zellen des Körpers. Zusammen mit dem auch physiologisch vorkommenden Lysozym können Infektionen, wie Harnwegsinfekte, Bronchitiden, Erkältungen, gastrointestinale Infekte etc., bei denen (noch) kein Antibiotikum nötig ist, wirksam bekämpft werden.

Gerade in einer Situation, wo Fachleute einen zu hohen Antibiotikagebrauch mit entsprechender Resistenzbildung beklagen, eignen sich SanFerin® Tabletten dort, wo eine Antibiose erwünscht, aber Antibiotika nicht angezeigt sind.